Umsatzsteuer Organschaft // Quick Radar

Neuerungen bei der umsatzsteuerrechtlichen Organschaft - kennen Sie die Auswirkungen?

Die umsatzsteuerrechtliche Organschaft gewinnt zunehmend an Komplexität. Die gesetzliche Regelung in Deutschland enthält eine Vielzahl von unbestimmten Rechtsbegriffen, die unionsrechtskonform, d.h. im Lichte ihrer unionsrechtlichen Vorgabe zu interpretieren sind. EuGH und BFH haben jüngst hierzu in diversen Grundsatzurteilen Stellung bezogen.

Diese Entscheidungen erfordern eine völlig neue umsatzsteuerrechtliche Beurteilung von Unternehmensgruppen. Das BMF hat auf diese Rechtsprechung reagiert und am 26.05.2017 die langerwartete angepasste Verwaltungsauffassung zur umsatzsteuerlichen Organschaft veröffentlicht.

Eine umsatzsteuerrechtliche Organschaft nicht zu erkennen oder sie unzulässig „zu leben“, stellt für Ihre Unternehmensgruppe ein erhebliches steuerliches Risiko dar, weil sie u.a. Einfluss auf die Steuerschuldnerschaft, die Vorsteuerabzugsberechtigung, die steuerliche Haftung und nicht zuletzt auf die Steuererklärungspflichten im Konzern hat.

Darüber hinaus können bestehende Gruppenstrukturen die Neuregelung (auch in laufenden Betriebsprüfungen) nutzen, um eine bisher nach Verwaltungsauffassung nicht mögliche Organschaft nunmehr zu argumentieren oder eine nicht gewünschte Organschaft jetzt rechtssicher zu vermeiden.

Umsatzsteuerrechtliche Organschaft:
Ist mein Konzern von den Neuregelungen betroffen?

Stellen Sie sich auf die sichere Seite und prüfen Sie frühzeitig, ob für Ihren Konzern Handlungsbedarf besteht. Zugleich zeigt Ihnen eine Analyse Ihrer Konzernstruktur vor dem Hintergrund der veränderten Rahmenbedingungen auf, ob bzw. wo sich möglicherweise neue Gestaltungsspielräume zu Gunsten Ihres Unternehmens eröffnen.

Indikatoren können folgende sein:

  • Personengesellschaften als Tochtergesellschaften?

  • (Finanz-)Holding als Obergesellschaft?

  • Pattsituation in der Geschäftsführung der Tochtergesellschaften?

  • (Teil-)Beherrschungsverträge?

  • Geschäftsführungsordnungen mit Zustimmungserfordernis bei außergewöhnlichen Geschäften?

  • Stimmbindungsvereinbarungen oder Stimmrechtsvollmachten?

Der Umsatzsteuer Organschaft // Quick Radar liefert Ihnen eine qualifizierte Entscheidungshilfe!

Der Umsatzsteuer Organschaft // Quick Radar zeigt Ihnen auf Basis der Auswertung eines Analysefragebogens und geführter Interviews effektiv und auf den Punkt gebracht, ob und in welchem Umfang Handlungsbedarf oder Gestaltungspotential für Ihren Konzern besteht. Unser Quick Summary fasst die Analyseergebnisse mit Handlungsbedarf und Handlungsoptionen zusammen und gibt Ihnen eine Entscheidungsgrundlage hinsichtlich der Durchführung einer detaillierten Statusanalyse der bestehenden umsatzsteuerrelevanten Geschäftsprozesse.

Ablauf

  • Ermittlung eines Überblicks über die Unternehmensstruktur und die umsatzsteuerrechtlichen Verflechtungen zwischen inländischen Gruppengesellschaften mittels Analysefragebogen (online/Papier)

  • Ergänzende Informationsaufnahme durch Interviews mit den für Umsatzsteuer/Rechnungswesen/Finanzen zuständigen Personen im Unternehmen (vor Ort/online)

  • Analyse und Auswertung der erhobenen Informationen

  • Zusammenfassung als Quick Summary mit Handlungsbedarf und Handlungsoptionen

  • Besprechung der Auswertungsergebnisse

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